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Gabriele Weck

Lebens-Impuls-Begleitung

Eine Möglichkeit um durch das Verzeihen von Störungen eigene Impulse zu befreien. Dadurch fördern Sie Ihren inneren Frieden ...

ISBN: 978-3-930403-60-8
Inhalt: 128 Seiten, broschiert
Preis: 11,50 Euro portofrei bestellen


 

Leseprobe

... Liebe Leserinnen und liebe Leser, solche oder ähnliche Fälle erleben wir LI-Begleiter tagtäglich in unserer Praxis. Wir freuen uns über die Veränderung hin zur Selbstheilung für Körper, Seele und Geist des Klienten wie für den geistigen Helfer. Der ehrliche, achtsame und liebevolle Umgang miteinander erzeugt für alle Beteiligten Erleichterung, Kraftbefreiung und Freude. Wir helfen uns damit gegenseitig. Wir verbrauchen nicht mehr unsere Energie dadurch, uns selbst zu bekämpfen, die halbe Wahrheit zu leben und zu glauben, dass wir es damit den anderen recht machen könnten. Dies gilt für jegliche Probleme, sei es Befindlichkeitsstörungen, Alltagssorgen bis hin zu schweren chronischen Erkrankungen: Sobald die Wahrheit von bisher unterdrückten Gefühlen und Gedanken auf dem Tisch ist, sobald reiner Tisch gemacht ist mit Lügen, Illusionen und Manipulationen, löst sich sofort der innere Druck, der die Wahrheit gefangen hielt, und macht Platz frei für mehr Selbstheilungskraft und neue kreative Lösungen.

Zwei weitere Beispiele aus meiner Praxis, die zwei Risikofaktoren für unsere Gesundheit betreffen – Herzkreislauferkrankungen und Krebs – mögen die Wirkung der Lebens-Impuls-Begleitung deutlich machen.

Klaus

• Erster LIB-Schritt – Ein eigenes Ziel finden
• Zweiter LIB-Schritt – Die ganze Wahrheit sagen
• Bluthochdruck und Herzenge als Körpersignal für die unterdrückte seelische Wunde

Klaus suchte unsere Praxis auf, weil er seit Jahren unter Bluthochdruck und unter Anfällen von Herzenge (Angina pectoris) litt. Er kam mit dem Ziel, diese körperlichen Beschwerden loswerden zu wollen. Die Aufgabe des LI-Begleiters war es nun, ihm im ersten Schritt zu zeigen, was er mit ihm fühlte, als er zum ersten Mal auf ihn traf. Da dieser Klient machtvoll und wuchtig auftrat, war der ungelebte Teil des Helfers, der nun ans Tageslicht kam: „Ich habe Angst vor Ihnen und will weg.“ Sobald diese versteckte Wahrheit ausgesprochen war, fing der Klient an zu weinen und sagte: „Wie können Sie wissen, dass dies auch in mir unterdrückt ist? Seit Jahren habe ich Angst vor allem und jedem und will weg. Das geht schon so weit, dass ich immer öfter auch Selbstmordgedanken in mir trage.“ Das Körpersignal von Klaus sagte mit der Herzenge: „Du machst dein Herz eng, um deinen Herzschmerz nicht zu spüren.“

Vor Jahren hatte ihn seine Frau ohne ersichtlichen Grund von heute auf morgen verlassen. Das hatte er nicht verarbeitet und der Bluthochdruck signalisierte: „Du machst Druck auf deine eingeschlossenen Fühlwahrheiten: auf deine Traurigkeit, auf deine Angst, auf deinen Schmerz.“ Das tat er, weil er eine natürliche Regung mehr und mehr bekämpfte, die nun mit der LIB wieder entdeckt werden konnte. Jeder Mensch will wachsen, wie ein Baum in sein volles Potenzial. Ist nun in seinem Stamm irgendwo ein Knoten, in dem Gefühle eingeschlossen sind, Wunden, die man nicht noch einmal spüren mag, so hindert dieser Knoten an weiterem Wachstum und damit am Ausleben seiner Impulse. Er sucht mit jedem neuen Impuls nach Erfahrungen, die den Knoten anregen, aufzugehen. Damit er aufgehen kann, damit die eingeschlossenen Gefühle noch einmal durchlebt werden können, wie in der Erstverschlimmerung in den Naturheilverfahren, damit sie vergehen können. So entstanden also in Klaus Impulse, die ihn hätten in die Angst führen können. Diesem natürlichen Bestreben, wachsen zu wollen, wirkte Klaus mit immer mehr Macht entgegen bis hin zu Selbstmordabsichten. Da versagten auch alle schulmedizinischen Hilfen, die er in Anspruch genommen hatte. Ganz gleich, welche Medikamente er bekam, sein Bluthochdruck und die immer wiederkehrende Herzenge blieben.

• Dritter LIB-Schritt – Nein sagen
• Vierter LIB-Schritt – Hilflosigkeit durchleben
• Fünfter LIB-Schritt – Ja sagen
• Sechster LIB-Schritt – In die Freude finden
• Siebter LIB-Schritt – Verzeihen

Während der LIB geschah das Unglaubliche: Geistiger Helfer und Klient durchlebten miteinander ihr Nein füreinander, ein Nein, welches Klaus bis zu diesem Zeitpunkt gegen sich selbst und die Angst richtete. Nachdem dieses Nein über die Angst des Helfers und umgekehrt das Mächtigsein des Klienten ausgesprochen war, konnte es vergehen und der Selbstheilungskraft wie der Freude Platz machen. Am Ende der Sitzung fand Klaus dorthin zurück, wo er seit dem Weggehen seiner Frau stecken geblieben war. Er konnte sein Herz wieder öffnen für etwas, was ihm Freude machte: für die Liebe zur Musik und das Klavierspielen. Schon während der LIB hörte der Druck in seinem Herzen auf. Heute braucht er keine Herzmedikamente mehr und ist wieder auf dem Weg dahin, ein froher und lebensbejahender Mensch zu werden.

Paul

• Erster LIB-Schritt – Ein eigenes Ziel finden

Paul erschien zur LIB, weil er wissen wollte, wieso er einen Hirntumor hatte. Es war ihm unerklärlich, wie er bei seiner guten Lebensführung und im besten Mannesalter dazu kommen konnte. Er stand kurz vor seinem Operationstermin und war voller Angst. Sein Ziel war: „Ich möchte die Angst vor dem Krebs loswerden und mich wieder freuen können.“
• Zweiter LIB-Schritt – Die ganze Wahrheit sagen
• Hirntumor als Körpersignal für die eingeschlossene seelische Wunde

Die LI-Begleiterin bot ihm ihre verdeckte Fühlwahrheit für die erste Situation ihrer Begegnung an: „Ich werde ärgerlich, wenn Sie so überfreundlich zu mir sind.“ Es dauerte ziemlich lange, bis der Klient darin einen Spiegel gefunden hatte und damit auch die Erinnerung an ein Gefühl, welches er schon lange nicht mehr gespürt hatte. Denn sich über jemanden zu ärgern, hatte er sich seit Langem verboten.
Als Jugendlicher wurde er einmal von einem anderen Jungen so gereizt, indem dieser ein übles Schimpfwort zu ihm sagte, dass er diesem Jungen mit der Schaufel fest auf den Kopf schlug. Anschließend wurde er vor Gericht zu einer Jugendstrafe verurteilt und erlebte daraufhin von allen Seiten Ablehnung – vonseiten seiner Eltern, von Lehrern und anderen Jugendlichen. Er beschloss, ein freundlicher Mensch zu werden, den niemand mehr so weit reizen könnte, dass er gewalttätig werden würde. Aus ihm war ein überfreundlicher Erwachsener geworden, der es allem und jedem recht machte und sich nicht mehr vorstellen konnte, überhaupt einmal ärgerlich zu werden. Sein Körpersignal Hirntumor zeigte ihm einerseits genau die Stelle an seinem Kopf, wohin er damals den anderen Jugendlichen auf dessen Kopf geschlagen hatte, und andererseits sagte der Hirntumor: „Du bist entartet, du bist nicht mehr von deiner Art. Du bist von der Art deiner Kollegen, deines Chefs, deiner Frau, deiner Kinder, deiner Nachbarn ..., aber du bist nicht mehr von deiner Art. Du hast keine eigene Grenze mehr, die dadurch geschaffen würde, dass du Widerstand gegen andere aufbringst, dass du einmal Nein zu ihnen sagst und dich auch einmal über sie ärgerst.“ Als Paul diese Zusammenhänge erkannte, entstand neuer Lebensmut in ihm, ehrlich er selbst sein zu wollen.
• Dritter LIB-Schritt – Nein sagen

Nur sehr zögerlich fand Paul danach zusammen mit der Helferin zu einem gegenseitigen Nein dahin, dass er sagen konnte: „Ich mag Sie nicht, wenn Sie ärgerlich auf mich sind.“ Die LI-Begleiterin entgegnete: „Ich mag Sie nicht, wenn Sie so überfreundlich zu mir sind.“ Er schaffte in sich Platz – auch Raum für neue Selbstheilungskräfte, in dem er das gegen die Helferin richten konnte, was er schon ein Leben lang gegen sich selbst richtete: Dass er es nicht mag, wenn er ärgerlich ist. Eine seit 30 Jahren blockierte Fühlwahrheit wurde belebt und konnte nun in den Folgeschritten der LIB durchlebt werden, damit sie vergehen konnte.

• Vierter LIB-Schritt – Hilflosigkeit durchleben
• Fünfter LIB-Schritt – Ja sagen
• Sechster LIB-Schritt – In die Freude finden
• Siebter LIB-Schritt – Verzeihen

Die Folgeschritte nach dem für diesen Klienten schwierigen Neinsagen waren danach viel leichter: das Durchleben der Hilflosigkeit, das Erbitten eines grundlegenden Gefühls der Zuneigung von der LI-Begleiterin und die Übung, in die Freude zu finden. Paul war sehr erstaunt, wie leicht nach einem ausgesprochenen Nein auch wieder ein Ja möglich war. Das hatte er wie viele andere Menschen in seiner Erziehung nicht gelernt. Man wurde eher dazu erzogen, es recht zu machen und das unter Druck geheim zu halten, was nicht zum Rechtmachen passt, sodass man gar nicht weiß, wie es funktionieren kann, klar und deutlich zwischen Ja und Nein zu wechseln. Man hat gelernt: Wer A sagt, muss auch B sagen, der muss die Suppe auslöffeln. Niemand hat einem gezeigt, dass Verzeihen automatisch geschieht, wenn man bereit ist, ehrlich zum jeweils nächsten Schritt des Gefühlsausdrucks zu stehen.
Kein Gefühl bleibt länger als ein paar Sekunden, wenn man es nicht festhält. Wir halten es fest, wenn wir Angst haben, es anderen zu zeigen. Leben wir es aber aus, können die Angst und das eingeschlossene Gefühl vergehen und einem neuen Gefühl Platz machen. So wird der nächste Schritt unseres Wachstums durch das Auflösen der inneren Knoten ermöglicht. Wir übergehen aber meist diesen nächsten Schritt und planen schon das, was der andere antwortet, wenn wir etwas sagen oder tun. Dann verurteilen wir uns schon, bevor wir beginnen, einen Impuls in die Tat umzusetzen. Damit verhindern wir Erlösung und Entwicklung und es fühlt sich unangenehm an, die ganze Wahrheit zu sagen. Aber wenn sie auf dem Tisch ist, ist das Geschenk umso größer: Erleichterung macht sich breit. Freude wird möglich. Selbstheilungskräfte werden freigesetzt und mehr Schwung für das tägliche Leben entstehen von ganz alleine.

So konnte Paul erstaunt feststellen, dass er die LI-Begleiterin mochte, auch wenn er sie in den Momenten, wo sie sich über ihn ärgerte, ablehnte. In der Freude-Übung kam Paul dahin, sich zum ersten Mal nach dreißig Jahren wieder ein klein wenig zu ärgern, nämlich über das, wie seine LI-Begleiterin ihren Weg in die Freude suchte. Umgekehrt kam die Helferin dahin, ein wenig so zu werden, wie Paul am Anfang der LIB war. Während der Freude-Übung fiel ihr im Schritt hin zu ihrer Freude auf, dass sie überfreundlich wurde, um ihn nicht noch mehr zu verärgern. Beide konnten sich völlig erleichtert verzeihen: Paul erkannte, dass sein Ärger gerade aus Liebe entstand. Er wünschte sich seine LI-Begleiterin wahrhaftig und nicht so unterwürfig und überfreundlich. So musste es ihr am Anfang mit ihm ergangen sein, und er konnte es ihr aus ganzem Herzen verzeihen. Umgekehrt verzieh die LI-Begleiterin Paul das Überfreundlichsein. Denn es entstand gerade auch bei ihr aus fehlendem Selbstwert. So muss es ihm umgekehrt am Anfang mit ihr ergangen sein.

Beide erlebten nun die Seite des anderen in sich selbst. Sie erlebten miteinander, dass nicht einer alleine die Schuld an der Anfangssituation hatte, sondern die Macht des Ärgerlichen die Ohnmacht des Überfreundlichen bedingte und umgekehrt die Ohnmacht des Überfreundlichen die Macht des Ärgerlichen, weil beide von dem Aufgerichtetsein und der Achtsamkeit der Liebe und der Freude abgekommen waren. Nun fanden sie in die Freude und in das Sichmögen zurück. Paul spürte die Erleichterung im Verzeihen, die inneren Druck auflöste und Platz machte für mehr Selbstheilungskräfte.

...


 

Die Autorin
weck

Gabriele Weck

Gabriele Weck lebt mit ihrer Familie inmitten von Natur im lieblichen Taubertal und führt in Bad Mergentheim eine Praxis. Als Geistheilerin und Medium empfängt sie geistige Hilfen, die sie auch als Bücher und CDs zur Selbsthilfe veröffentlicht.

Weitere Informationen zur Lebens-Impuls-Begleitung, zu Einzelsitzungen und Seminaren, zur Ausbildung zum LI-Begleiter, zu Büchern, CDs und Essenzen von Gabriele Weck können angefordert werden bei:

Gabriele Weck
Praxiszentrum für Lebensimpulse
Hölderlinstr. 2
97980 Bad Mergentheim
www.lebensimpulse.de

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