Das Buch schildert die Geschichte einer Deutsch-Iranerin, die ihre Kindheit und Pubertät im Iran zur Zeit der Revolution und des ersten Golfkrieges verbrachte.
Dort kämpfte sie nicht nur mit den drastischen Veränderungen in ihrer Heimat, sondern auch mit den Unruhen innerhalb der eigenen Familie.
Erst im Erwachsenenalter sammelt sie entscheidende Erfahrungen, in ihrer Schatztruhe „Leben“.
Aus der Angst ging die Autorin in den Mut. Seelenqual brachte sie zur wahren Liebe. Tiefer Schmerz öffnete ihr Herz. Durch Depression fand sie zu sich selbst. Aus der Sucht entstand eine Suche nach der eigenen Wahrheit. Ihr „Anderssein“ brachte sie zu tiefer Selbsterkenntnis, um sich im späteren Leben aus den religiösen, traditionellen und menschlichen Fesseln befreien zu können.
Auf mystische, abenteuerliche Weise, unter Trauer und trotzdem mit Witz findet sie die Essenz ihres Daseins ...
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Leseprobe aus Kapitel “Diesseits? Jenseits? Beidseits?”:
Seite 150 - 151
Nun war ich scheinbar erleuchtet. Wie ich mir das verdient hatte, weiß ich nicht. Ich musste nur erfahren, dass es tatsächlich an mir lag, ob dieses gütige Gefühl der unendlichen Liebe bei mir bleibt oder mich verlässt. Diese Begegnung war bis heute einzigartig und wiederholte sich nur noch in kleinen Dosen in harten Zeiten. Dann, wenn ich überhaupt nicht mehr weiter wusste. Ich war ein dummer Mensch, trotz Erleuchtung.
Trotzdem bin ich seither überzeugt, dass Menschen, die eine positive Nahtoderfahrung gemacht haben (ob diese schön oder beängstigend empfunden wird, hängt meiner Überzeugung nach mit dem positiven oder negativen Energieniveau zusammen, das ein Mensch in sich trägt, wenn er sich aus diesem Leben verabschiedet), in vollster Gewissheit darüber sein dürfen, dass es etwas weitaus größeres gibt, als unser menschliches Auge sehen, unser irdischer Verstand begreifen kann.
Das Schöne daran ist, dass man diese Erfahrung nicht nur im Angesicht des Todes machen darf, sondern auch durch Meditation und Energieerhöhung einen Einblick in höhere Sphären gewährt bekommt. Rein theoretisch könnte man somit jedem Menschen diese Urangst nehmen.
Ich weiß, dass sich jetzt einige religiöse oder wissenschaftlich orientierte Menschen die Haare raufen werden. So etwas ist uns kleinen, dummen Menschen in vielen Auffassungen doch strikt verboten, oder? Die Frage ist aber doch, wer hat denn eigentlich etwas davon, wenn wir Menschen beeinflussbar, ängstlich und dumm bleiben?
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Jasmin Freundorfer & Yasmine Hilbert
Die Halbperserin, Jasmin Freundorfer wurde 1968 in Deutschland geboren und wuchs im Iran auf. 1983 fand ihre entgültige Rückkehr nach Deutschland statt. Im Dezember 2010 veröffentlichte sie ihr erstes Werk, in dem sie davon berichtet, wie gerade die „unglücklichen“ Umstände in ihrem Leben, sie zu einem überglücklichen Menschen gemacht haben. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern im Alter von 21, 17 und 10 Jahren.
Yasmine-Luisa Hilbert wurde im Sommer 1979 in einer deutschen Bischofsstadt geboren. Seit der Kindheit befasst sich die Nachwuchs-Autorin mit den Hintergründen des Lebens, den unterschiedlichen Glaubenssystemen und kulturellen Unterschieden. Ihre große Leidenschaft des Schreibens wurde durch das gemeinsame Werk mit Jasmin Freundorfer noch gestärkt. Durch die Schule des Lebens fand sie das Glück in der, ihr innewohnenden ureigenen Kraft, das zu tun, wonach sich ihre Seele sehnt.
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